Aus Wachstuch und beschichteter Baumwolle

… hab ich heute ein paar Sachen gezaubert 🙂

Genäht habe ich mit Rollfuß (für manche Maschinen gibt es auch Teflonfüße).Die Stichlänge habe ich
etwas weiter
gestellt, damit das Material nicht perforiert.

 

Hier die Schürze aus Wachstuch mit einer Tasche aus Tafel-Wachstuch und einem appliziertem Schmetterling, ebenfalls aus Wachstuch. Die Schlaufen sind aus Satinband und mittels KAM-Snaps angebracht (aber nicht abnehmbar).

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Ein Lunchbag aus Wachstuch mit einem Stück appliziertem Tafel-Wachstuch, damit man einen netten Gruß mit auf den Weg geben kann. Erst alles rechts auf rechts genäht mit Overlockstich und anschließend gewendet und den Nähten noch mal mit Geradstich Halt gegeben.

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Und zwei Kamerakissen, die man auch ins nasse Gras legen kann, ohne dass es böse Flecken gibt, sowie
ein Utensilo aus beschichteter Baumwolle .

Gefüllt sind die Kissen übrigens mit Füllgranulat, damit sie notfalls auch mal in die Waschmaschine können (bei 30° C).

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“Mama, dafür ist es doch zu kalt” – mein erster “Me Made Mittwoch”

…dass es dafür draußen noch zu kalt ist, sagt mir mein Mittlerer gerade, als mein Großer mich eben
bei der Anprobe fotografierte 😀

ME MADE MITTWOCH – endlich kann ich da auch einmal mitmachen!

Vorderseite der fertigen Jacke

Ich habe dieses Stück zugegebener Maßen aber nur etwa zur Hälfte selbst genäht.
Vor zwei Jahren habe ich mir eine weiße Sweatjacke von meiner Mutter schenken lassen,
dabei weiß ich eigentlich, dass weiß bei mir nie lange weiß bleibt…

Als dann letzten Herbst auch noch der Reißverschluss streikte, wanderte sie erstmal in meine “Umändern / Reparieren”-Kiste. Bis vor ein paar Tagen mein bestellter roter Sweatstoff bei mir ankam und ich festsellte,
dass ich auch noch Bündchen im selben Rotton habe 😀

Kurzerhand trennte ich die Vorderteile der Jacke samt Reißverschluss vom Rest der Jacke, kürzte die Ärmel soweit ein, dass alle nicht mehr entfernbaren Flecken doch entfernt waren und trennte den Bund unten ab.

Dann nutze ich die alten Vorderteile als Schablone und schnitt mir neue aus roten Sweat zu.
Dazu dann noch passende Ärmelbündchen und Bündchen für unten – ebenfalls in rot.

Da ich keinen passenden Reißverschluss mehr da hatte, habe ich mich für KAM-Snaps entscheiden, welche ich im 10 cm Abstand platzieren wollte. Vorher “verstärkte” ich die Kante noch mit roten Jerseystreifen.

Auf einer Seite habe ich dafür zum ersten Mal Stylefix (von Farbenmix) ausprobiert – das kam nämlich erst heute, als nur noch eine Seite übrig war an 🙂 Ging ganz gut so ohne Nadeln 🙂

Dann brachte ich die Druckknöpfe an  und konnte endlich das Bügelmotiv, welches ich am Montag bei DaWanda (http://de.dawanda.com/user/rompy) bestellt hatte und gestern bereits bekommen habe, aufbügeln.

Man soll das Kleidungsstück aber zwei tagelang in Ruhe lassen – nicht tragen oder waschen – Fotos musste ich trotzdem fix machen, denn in zwei Tagen ist ja nicht mehr Mittwoch 😉

 

Ein Glückspilz

Juhu, gestern war der Postmann da – mit einem Gewinn für mich 🙂

Ich hatte ja beim Facebook-Gewinnspiel von Nähbiber mitgemacht und dann tatsächlich eine Mail bekommen,
dass ich den 1. Preis gewonnen habe: zwei Glückspilztassen!

Dann hab ich heute vormittag noch fix das zweite Balkonkissen genäht und es auch fotografisch festgehalten.

Bei den Stoffen habe ich mich zum einen für einen Polyacrylstoff entscheiden, den ich noch hier hatte,
weil Polyacryl knitterarm, witterungsbeständig und trocknet schnell, also perfekt für unseren Zweck geschaffen.
Weil dieser Stoff aber nicht sooo schön aussieht, habe ich mich noch für einen zweiten Stoff entschieden:
beschichtete Baumwolle (blau mit weißen Punkten).


1. Ich habe mir alles bereit gelegt (und die Stoffe auch schon zugeschnitten auf 42x42cm sowie 42x48cm).

2. & 3. Ich habe an der offenen Kante, wo nachher die Knöpfe angebracht werden, einen Saum gebildet (je 0,5cm Ein- und Umschlag)  und festgesteckt.

4. Ich habe ihn knappkantig genäht.

5. Da sich der Stoff schwerer ein- und umschlagen lässt und auch nicht gut Hitze verträgt ( Polyacryl nur bei max 40° waschen, nicht in den Trockner geben und nur auf kleinster Stufe bügeln), habe ich nur eingeschlagen und festgesteckt.

6. Da der Stoff aber auch leicht ausfranst, habe ich einen Overlockstich zum nähen genommen.

7. & 8. Anschließend habe ich die beiden Stoffteile rechts auf recht übereinander gelegt und festgesteckt.

9. Wieder mit einem Overlockstich (Zickzack sollte es auch tun) habe ich die Stoffteile an den Seiten und der Unterkante zusammengenäht.

10. & 11. Ich habe die Kissenhülle gewendet und das Schaumstoffkissen hineingesteckt.

12. Ich habe die Seiten der überstehenden Lasche eingeschlagen und knappkantig genäht.

13. Ich habe  mit der Ahle die Löcher für die Druckknöpfe im Baumwollstoff gemacht.

14. & 15. Mit einem Sublimatstift (die Farbe verschwindet von allein nach spätestens 24h wieder, aber nur, wenn man nicht drüberbügelt) habe ich durch die Löcher im Baumwollstoff die Markierung für die Knöpfe im Polyacryl gesetzt.

16. Ich habe mir die nötigen Teile von den KAM Snaps zurecht gelegt.

Auf den Bildern 18 & 19 sieht man, wie die Knöpfe mit der dazugehörigen Zange befestige und auf Bild 20 ist es fertig.

Links sieht man die fertigen Kissen von beiden Seiten und rechts noch einmal das verwendete Material und Zubehör.

So, nun werde ich aber ab ins Bett verschwinden 🙂