Monster-Party (2)

Heute steht ja der Kindergeburtstag an, für deren Gäste ich die süßen Dinger hier genäht hatte.

Der Flur ist schon gruselig geschmückt, Kinderzimmer aufgeräumt, Schlaflager für die Übernachtungsgäste ist hergerichtet uuuuund der Kuchen im gewünschten Kürbisdesign ist fertig!

KuchenWas sagt ihr dazu?

Das Rezept (Ei-, Laktose- und sojafrei):

  • 250 ml laktosefreie Milch (wahlweise Wasser) mit
  • 6 EL Speiseöl und
  • 60 g Zucker sowie
  • Vanillezucker oder Zitronenschalen verrühren.
  • 250 g Mehl (für glutenfrei Maismehl nutzen) und
  • 1 ganzes Päckchen Backpulver hinzufügen,
  • gut mischen.

Der Teig sollte zwischen flüssig bis zähflüssig sein. Nun noch für 25 Minuten bei 180° Umluft
backen und fertig ist der Kuchen.

Ich habe den Kuchen noch geteilt und die untere Hälfte mit Aprikosenmarmelade und Backpudding bestrichen und anschließend mit geschmolzener Schokolade auf Pflanzenölbasis (enthält Sojalecithin) überzogen, dann die Papierauschnitte für Augen und Mund aufgelegt und dann den Rest mit orangenem Streudekor aus Zucker bestreut.

Wie er angekommen ist, verrate ich euch dann in den nächsten Tagen 😀

 

Nun noch zum Geschenk meines Sohnes – er bekam ein7″-Tablet geschenkt und passend dazu habe ich ihm diese Hülle Softshell genäht (innen schön weich).

Die Tasche kam übrigens sehr gut an – der Inhalt natürlich auch 😉

Herausforderung: Backe einen Kuchen OHNE Ei, Gluten & Milch

Heute kam Besuch, darunter eine Person mit diversen Allergien (u.a. Hühnerei, Milch, Kiwi, Banane, Apfel, Mandeln, Haselnüsse, …).
Da dies länger unentdeckt blieb, ist der Darm etwas geschädigt und verträgt vorübergehend auch kein Gluten.

Ich sollte mir zwar keine Extramühe machen, um Kuchen servieren zu können, sah dies aber als Herausforderung. Bisher hatte ich ja nur Gluten- und Laktosefrei (z.B. Biskuit aus Maismehl) bzw.
Gluten- und Eifrei (z.B. Quark-Öl-Teig mit Hirsemehl) gebacken.

Nüsse, Eier, Milch (und Milchprodukte) sowie glutenhaltige Getreide galt es zu meiden.

Für die Flüssigkeit standen also zur Auswahl: Reismilch, diverse Sojaprodukte, Selters

Glutenfreie Mehle z.B. aus Hirse (Eigengeschmack), Mais, Kartoffel (-stärke), Buchweizen (nussig im Geschmack), Quinoa, Reis (ziemlich fad).

Erlaubt waren mir auch Öl, Backtriebmittel (z.B. Hirschhornsalz, Weinsteinbackpulver) & Zucker.

Da ich bei der Wärme gern etwas Fruchtiges backen wollte, brauchte ich auch Obst. Beerenobst sei erlaubt und auch Kirschen 🙂

Ich entschied mich, Muffins mit Himbeeren sowie Muffins mit Kirschen zu backen.

Für den Teig (12 Muffins)

  • 2 Becher Hirsemehl
  • 2 Becher Maisstärke
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 Becher Zucker

in einer Schüssel mischen

  • 2 Becher Soja-Pudding Vanille
  • 1,5 Becher Selters
  • 1 Becher Sonnenblumen-Öl

in einem Extrabehälter mischen, dann zu den trockenen Zutaten geben und gut verrühren.

Da ich zwei Sorten Muffins backen wollte, habe ich anschließend den Teig auf zwei Schüsseln
verteilt und dann vorsichtig je eine Hand voll Früchte (1x Himbeeren, 1x Kirschen) untergehoben.

Anschließend habe ich den Teig in meine Silikonförmchen gegeben und im vorgeheizten Backofen
30 Minuten bei 180° Umluft gebacken.

Die Himbeer-Muffins sind mit Puderzucker bestreut und die Kirschmuffins mit Zuckerguss bestrichen.

Obwohl ich nach dem Backen etwas zweifelte aufgrund der Konsistenz beim Befreien aus den Förmchen (nachdem sie etwas abgekühlt waren), sind sie bei allen Gästen gut angekommen.

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