Viel zu tun – nichts zum Zeigen

Hallo,

 

vielleicht wundert ihr euch, warum ich noch nichts Neues geschrieben habe.

Deshalb möchte ich euch auf dem Laufenden halten, auch wenn ich grad nichts nähe, backe oder koche…
Ich bin nämlich gerade am Überlegen, ob es eventuell lohnenswert wäre, ein Gewerbe anzumelden,
um selbstgenähte Sachen auch mal verkaufen zu können.
Ich bin mittlerweile auch recht weit mit meinen Erkundigungen und Berechnungen und es bleiben nur noch
zwei wichtige Fragen zu klären (Ort, von wo ich das Gewerbe betreibe und Beiträge bei der Krankenversicherung).
Sobald ich diese Informationen habe, werde ich mich entscheiden, ob und ab wann ich ein Gewerbe anmelde.

Und da das Einholen der ganzen Informationen zeit in Anspruch nimmt, habe ich nur eine Mütze für meine Tochter
genäht und angefangen eine weitere (ähnliche) für die Tochter einer Freundin zu fertigen.
Allerdings blieb mir keine Zeit, die Fertigung fotografisch zu dokumentieren.

Ich hoffe, ihr nehmts mir nicht böse.

Erstes Nähprojekt mit meiner “Neuen” – Gürteltasche

So, da bin ich wieder.
Nachdem ich erstmal alles an meiner Nähmaschine ausprobiert habe (Einstellungen, Nähfüße),
bin ich ziemlich begeistert. Endlich Freihand-Sticken und 1-Schrittknopfloch! Und dann hab ich
auch noch entdeckt, dass ich sogar den Nähfußdruck verstellen kann.

Okay, aber nun zu meinem ersten Projekt: Eine Gürteltasche für meinen Großen (9)

1. Schnittmuster entwerfen und Teile ausschneiden (Markierungen für Reißverschluss nicht vergessen)

2. Stoffe auswählen

3. Stoffe zuschneiden

4. Zuerst habe ich den Reißverschluß in den Hauptstoff genäht

5. Dann habe ich die Verstärkung an der Innenseite am Reißverschluss angbracht und
anschließend noch einmal “umrandet”.
In diesem Fall habe ich die Form der geplanten Blende angepasst, damit man die Naht außen nicht sieht,
wenn ich fertig bin.

6. Ich habe die Blende ebenfalls zuerst an den Reißverschluss genäht und dann mit einer Applikationsnaht
umrandet. Ein enger Zick-Zack-Stich tut es sicher auch.

7. Hier sieht man oben links die beiden breiten Gürtelschlaufen. Diesen Schritt habe ich vergessen zu fotografieren.
Ich habe zuerst die Ränder versäubert, dann Ober- und Unterkante etwa einen halben Zentimeter umgeschlagen
und gebügelt und die Schlaufen dann aufgesetzt und angenäht.

8. Dann habe ich !!ganz wichtig!! : den Reißverschluss geöffnet

9. Nun werden beide Teile rechts-auf-rechts gelegt und zusammengenäht. Über den geöffneten Reißverschluss wenden.
Fertig!

Nun kann man durch die Laschen einen vorhandenen Gürtel ziehen oder, wie ich, noch fix einen nähen.
( Länge abmessen, wenn man mag ein Webband aufnähen, Verschluss befestigen, fertig)

Dann werde ich mich jetzt an eine Tasche für den Kleinen machen.

Bis dahin, einen schönen Sonntag noch 🙂

Kollektion Lila

Da hab ich die letzten Tage immer heimlich gewerkelt, damit ich ein nettes Outfit für
Opas Geburtstagsfeier mogen habe. Und nun habe ich es geschafft:

Abgesehen von Leggings und Stiefelletten ist alles selbst gefertigt.
Das ist übrigens das erste Kleid, dass ich genäht habe, wenn man von zwei Babykleidchen mal absieht,
also dürft ihr es mit der Passform nicht so genau nehmen.

Da ich nicht wusste, ob das mit dem Kleid überhaupt was wird, habe ich leider keine Photos gemacht.
Dafür aber noch passende Stulpen, Ohhringe, Kette und Haarband.

Habt ihr schonmal ein Kleidungsstück für euch selbst entworfen und genäht?

Von Tellerdeckchen und anderen Nützlichkeiten ;)

Da bin ich wieder!

Heute ist neben ein paar bestellten Stoffen auch mein Gewinn von Cherry Pickung angekommen.
Der Kalender / Terminplaner ist echt total toll 🙂

Ich habe heute aber auch eine Küchenschürze für mich genäht:

Und gestern hab ich nicht nur gebloggt und Bänder aufgewickelt, sondern auch einen Petit-fours-Ständer
aus einem Teller und einem Bierglas “gebastelt”

Außerdem hab ich den selbst angesetzten Brombeerlikör fotografiert, zwei Geschenke eingepackt (links: selbst genähte Eierwärmer, rechts: selbst genähter Schal mit herbstlichen Applikationen) und, weil mich eine Fliege abends bei meinem Gläschen Wein so nervte, ein “Glasdeckchen” genäht.

Ja, was man nicht so alles tut, wenn man den lieben langen Tag zuhause ist und
die Kleine (noch) soviel schläft…

Viele Grüße
Susann

Die versprochene Dokumentation – die orangene Latzhose

Bild 1-3

Schnittmuster vergrößert, ausgeschnitten und dann Vorder- und Rückseite

der Latzhose zusammenkleben.

TIPP: die restlichen Papierteile aufheben für weitere Vorlagen,z.B. Applikationen

Bild 4

Stoffe und Zierbänder auswählen

Bild 5-7

Muster auf Stoff übertragen

für die Tasche eine Stelle mit passendem Muster aussuchen, in diesem Fall die Blume

das große Teil der Hose wird 2 mal benötigt

Bild 8 – 10

Zuerst die Hosenbeine abstecken und zusammen nähen,Stoff rechts auf rechts

dann die beiden großen Teile zusammenstecken und zusammen nähen.

Bild 11 & 12

Jetzt die Hose auf rechts wenden und die Tasche auf die gewünschte Postition stecken und, wer mag, mit einem Band vezieren.

Anschließend annähen.

Bild 13

Webband, Samtband, Zackenlitze o.Ä. auf die beiden Hosenträger stecken und annähen.

Bild 14-16

Schrägband um obere Hosenöffnung stecken und Hosenträger am Rückteil,
anschließen knappkantig annähen.

Bild 17
Hosenträger nochmal extra festnähen.

Bild 18
Hosenträger-Clips festnähen

Bild 19-21
Hosenbeine vesäubern – ich habe mich für Schrägband entschieden.
Wenn die Hosenbeine recht lang sind, kann man aber auch die Hose noch einmal auf links drehen, die Hosenbeine zweimal knapp umschlagen (auf die linke Seite) und dann knappkantig nähen.

FERTIG

Ich hoffe, ich schreibe das für euch verständlich. Wenn ihr euch genauere Beschreibungen wünscht, fragt mich ruhig. Ich antworte gern 🙂

“Reste”-Verwertung Frottee

Da ich zuviel Frotteestoff gekauft hatte, beziehungsweise nicht soviele Lätzchen gebrauchen kann,

habe ich noch ein Kapuzenhandtuch mit Applikation und zwei Waschhandschuhe gefertigt:

 

Waschhandschuh

kapuzenhandtuch